Zirkuläre Produkte

Um die Nachhaltigkeitsziele Ihrer Organisation zu realisieren, sind Sie auf der Suche nach zirkulären Produkten und Dienstleistungen. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, um Zirkularität in der Organisation anzuwenden und um Kreisläufe zu schließen. Auf dieser Seite lesen Sie, wie Sie für Ihre Organisation die beste Lösung wählen und welches schnelle Errungenschaften („Quick Wins“) für eine schnelle und einfache Einbettung von Zirkularität sind.

Wie wählen Sie die beste zirkuläre Lösung für Ihr Unternehmen?

Es gibt verschiedene Lösungen, um zirkuläre Anwendungen in der Organisation einzuführen. Weil Parteien im Einkaufsprozess beschreiben, wie sie Ihren Zielen nachkommen werden, sind für Ihre Entscheidungen andere Kriterien als der Preis ausschlaggebend.

Das Finden der besten zirkulären Lösung beginnt mit der Frage: „Was bedeutet Zirkularität für mich und welche Ziele möchte ich damit erreichen?“ Dadurch kann es vorkommen, dass Sie im Zuge des Einkaufsprozesses „Äpfel mit Birnen“ vergleichen, was das Treffen einer Auswahl nicht leichter macht. Versuchen Sie, in Ihrer Anfrage möglichst objektive Zahlen zu ermitteln, wie zum Beispiel die CO2-Auswirkungen.

Stellen Sie ein Komitee zusammen

Die beste Art, eine objektive Entscheidung für eine zirkuläre Lösung zu treffen, ist die Einberufung eines Ausschusses. Anhand der Zielsetzung, die Sie realisieren möchten, beziehen Sie diejenigen, die beim Einkaufs- und Entscheidungsprozess betroffen sind, mit ein. Gesetzt der Fall, das Ziel ist die Steigerung der Arbeitnehmerzufriedenheit. Dann benötigen Sie den Input von HR.

In einem solchen Ausschuss bringt jeder seine Subjektivität ein und beurteilt die Lösung. Indem man diese Meinungen zusammenträgt und daraus eine objektive Bewertung zieht, kann ein objektives Ergebnis daraus resultieren. So erhält die am wenigsten geeignete Lösung eine „1“ und die beste Lösung eine „3“. Dabei können Sie auch den Punktezahlen spezieller Abteilungen eine Gewichtung verleihen. Wenn zum Beispiel HR das Hauptziel ist, wiegt deren Punktezahl in der Entscheidung entsprechend schwerer.

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Hand Marleen met koffiebeker

In fast jedem Betrieb wird Kaffee getrunken. Prüfen Sie mit Ihrem derzeitigen Abfalldienstleister, ob gebrauchte Papier-Kaffeebecher getrennt eingesammelt werden können, um als Rohstoff für neue Produkte eingesetzt werden zu können. Diese neuen Produkte kaufen Sie idealerweise selbst wieder ein.

„Quick Wins“ für eine schnelle Hinzufügung von Zirkularität

Auf der Suche nach Quick Wins für zirkuläre Lösungen? Erstellen Sie eine Analyse, wo Sie schnell Veränderungen bewirken können. Wir empfehlen, die heutigen KPIs als Ausgangspunkt zu nehmen und zu prüfen, wo Sie dort Zirkularität ansetzen können. Andere Quick Wins:

  • Analysieren Sie Ihre Abfallströme. Finden Sie heraus, wo viel Abfall anfällt. Denken Sie darüber nach, was Sie tun können, um dies zu reduzieren.
  • Prüfen Sie, wo in der Organisation die gleichen Logistikbewegungen stattfinden. Oftmals findet sich eine Überschneidung zwischen Prozessen, die man kombinieren könnte.
  • Kommunizieren Sie intern über den Prozess. Was geschieht nun bereits in Sachen Zirkularität? Damit spornen Sie Kollegen an, mitzudenken und tätig zu werden.

Fallstudie Volksbank

Sind Sie neugierig, wie ein geschlossener Kreislauf Ihnen hilft, den Restabfall in Ihrer Organisation zurückzudrängen?

Lesen Sie diese Fallstudie und finden Sie heraus, wie die Volksbank Ihren Restabfall reduziert, indem sie aus Kaffeebechern Hygienepapier herstellt.