Was ist Kreislaufwirtschaft?

Eine zirkuläre Betriebsführung heißt, darüber nachzudenken, wie man mithilfe von Zirkularität die Ziele Ihres Unternehmens realisieren kann. Auf dieser Seite lesen Sie, wie Sie als Unternehmen in die Zirkularität einsteigen können und welche Rolle das Gebäudemanagement dabei spielt.

Mit Zirkularität beginnen

Eine Kreislaufwirtschaft beginnt mit einer zirkulären Denkweise - was bedeutet Zirkularität für Sie? Es gibt verschiedene Definitionen von Zirkularität, das Wichtigste ist jedoch festzulegen, was es für Ihre Organisation bedeutet. Welche Themen sind Ihnen wichtig? Was wiegt am schwersten und wo liegen die Prioritäten?

Nachdem festgelegt ist, was Zirkularität für Ihre Organisation bedeutet, beschreiben Sie, wie Zirkularität zur Erreichung Ihrer Ziele beitragen könnte. Wenn Sie dies mit den Unternehmenszielen abgleichen, können Sie herausfinden, wo Sie jetzt und in der Zukunft Zirkularität hinzufügen können. Dabei geht es nicht nur um die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele. Kreislaufwirtschaft ist Teil der gesamten Betriebsführung. Statt Zirkularität als separates Thema zu betrachten, machen Sie sie zum Teil Ihrer anderen Ziele. Sie können mithilfe der Zirkularität nämlich auch zu einem guten Image oder zur Arbeitnehmerzufriedenheit beitragen. In diesen Bereichen haben Sie vielleicht auch Zielsetzungen definiert. Dabei stellen wir fest, dass wenn Sie Zirkularität mit anderen Zielen kombinieren, das Thema in der Organisation einen höheren Stellenwert erhält, wodurch die Schaffung einer Akzeptanz innerhalb der Organisation viel einfacher ist.

GEMEENTEVENLO 020 lr
Witte washroom overzichtsfoto

Die Rolle des Gebäudemanagements

Die Rolle des Gebäudemanagements in Bezug auf Zirkularität wird zunehmend größer. In Unternehmen treten Gebäudemanager oftmals als die Befürworter von Zirkularität auf. Sie sorgen dafür, dass der Bedarf in einer Organisation ermittelt und aufeinander abgestimmt wird.

Logischerweise gehört das Schließen von Kreisläufen für Gebäudemanager zu den Aufgaben. Beim Einkauf zirkulärer Lösungen liegt es an ihnen, den Werterhalt eines Produkts oder einer Dienstleistung in den Mittelpunkt zu stellen. Als zirkuläre Umsetzer sind Gebäudemanager darum von Beginn an betroffen. Zirkularität realisieren Sie , indem Sie im Vorfeld darüber nachdenken, wie Sie die Unternehmensziele realisieren möchten. Auf dieser Grundlage kann während des Einkaufsprozesses die Ausschreibung zielgerichtet formuliert werden.

Die Schaffung von Akzeptanz, die Realisierung von zirkulärer Zusammenarbeit und der Einbezug der richtigen Interessenvertreter gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld von Gebäudemanagern. Eine zirkuläre Gebäudestrategie wirkt sich nämlich auf mehrere Abteilungen in der Organisation und bestehende Geschäftspartner aus. Durch eine Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretern können Sie Ihren Bedarf abgrenzen und diesen in die Gebäudestrategie mit einbeziehen.

Das Schaffen von Akzeptanz in der Organisation

Wenn es um die Kreislaufwirtschaft geht, wird die Schaffung von Akzeptanz oftmals nicht ausreichend beleuchtet. Die Einbettung von Zirkularität in die Organisation bringt jedoch unweigerlich Veränderungen mit sich. Man möchte nämlich erreichen, dass Mitarbeiter für die Kreislauflösungen sensibilisiert werden und im Idealfall auch ein anderes Verhalten zeigen. Wenn man dies nicht ausreichend berücksichtigt, kann es vorkommen, dass Widerstand gegen die anstehenden Veränderungen entsteht.

Die meisten Unternehmen versuchen, Akzeptanz zu erwirken, indem sie den Mitarbeitern entsprechende Anweisungen geben. Dies bewirkt oftmals das Gegenteil. Aber wie bekommt man seine Mitarbeiter mit ins Boot? Denken Sie darüber nach, was Sie erreichen möchten und machen Sie intern Vorschläge, wie jeder dazu seinen Beitrag leisten kann. Indem Sie informieren, sensibilisieren und über gewünschte Verhaltensweisen informieren, wird das Bewusstsein aller Beteiligten gefördert. Indem Sie sich offen und ehrlich über die Möglichkeiten in der Gebäudestrategie äußern, wecken Sie bei Ihren Kollegen das nötige Verständnis.

In erster Instanz ist es daher wichtig, das gewünschte Verhalten zu stimulieren und danach eine Rückkopplung über die Umsetzung zu liefern. Hier können eventuell Wettbewerbselemente oder Spielregeln eingebaut werden. Wenn Sie beispielsweise nachweisen können, dass eine Abteilung sehr gut den Abfall trennt, kommunizieren Sie dies. Es kommt immer besser an, wenn positive Fälle hervorgehoben werden als sich auf Kollegen zu konzentrieren, die nicht mitarbeiten.

“Gebäudemanager können wie kein anderer Einfluss auf die Realisierung von Zirkularität innerhalb von Organisationen ausüben.”
IMG 20180330 WA0000

Um über die Rolle der Zirkularität im Bereich des Gebäudemanagements nachzudenken, haben wir Endbenutzer, Partner und Kreislaufexperten zu einer Fachkonferenz zusammengerufen. In diesem Whitepaper teilen wir die wichtigsten Einsichten darüber, wie das Gebäudemanagement einen Beitrag zu zirkulären Zielen leisten kann.

Wie nachhaltig kann Ihre Organisation mit BlackSatino werden?