Zurück ins Büro? Darauf kommt es bei der Arbeitshygiene an.

Für Facility Manager steht eine wirksame Betriebshygiene seit Ausbruch der Pandemie ganz oben auf der Prioritätenliste. In diesem Blog umreißen wir, welche Lehren Sie als Gebäudemanager aus der Pandemiebewältigung ziehen können und was in Sachen Arbeitsplatzhygiene geschieht, wenn die Menschen nun in ihre Büros zurückkehren.

Was ist eigentlich Arbeitshygiene?

Arbeits- oder Betriebshygiene umfasst alle gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen, die eine Organisation ergreift, um Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu vermeiden – in den Werkshallen und Werkstätten, in Lagern, in Büros, in Waschräumen und der Kantine. Dabei geht es auch um ganz alltägliche Dinge, zum Beispiel die Möglichkeit, sich die Hände waschen zu können.

Während der Pandemie mussten Organisationen besonders darauf achten, ihren Mitarbeitern hygienische Arbeitsplätze zu garantieren. Eigene Vorschriften – zum Beispiel zum Lüften – und das Arbeitsschutzgesetz gaben den Rahmen vor. Viele Regelungen sind seit dem 1. Juli in Deutschland aufgehoben, die Pandemie aber ist noch nicht vorbei.

Als Facility Manager sind Sie also weiterhin gefordert. Wenn sich die Büros wieder füllen, wird von Ihnen noch mehr Wachsamkeit verlangt – und das in mehrerlei Hinsicht:

  1. Höhere Ansprüche

Hygiene am Arbeitsplatz ist unverzichtbar. Nicht nur weil Organisationen das wünschen oder dazu verpflichtet sind. Sondern auch, weil die Beschäftigten sich vermehrt Gedanken darüber machen. Sie haben während der Pandemie hohe Ansprüche an Hygiene entwickelt und erwarten, dass auch ihre Arbeitgeber sie erfüllen. Das zu gewährleisten – im Waschraum und darüber hinaus – ist Sache des Facility Managements.

  1. Herausforderung Handhygiene

Eine gute Handhygiene verhindert, dass sich Mikroorganismen von Händen auf weitere Flächen übertragen, z.B. auf Handläufe von Treppen, Tasten im Aufzug oder am Drucker, Lichtschalter, Griffe und Türklinken.

Was nicht alle wissen: Gute Handhygiene geht über die Handdesinfektion oder das Waschen mit Wasser und Seife hinaus. Das Trocknen der Hände ist von großer Bedeutung, und Papierhandtücher sind erwiesenermaßen die hygienischste Methode: Durch die Reibung werden noch letzte verbliebene Mikroorganismen entfernt, und das benutzte Handtuchpapier wird separat entsorgt. Luftstromtrockner hingegen verteilen die Viren von den Händen in den Raum hinein, bei Stoffhandtuchrollen kommt das Reinigungspersonal womöglich mit dem verschmutzten Handtuch in Kontakt. Beide wurden in der Pandemie daher häufig gegen Papierhandtücher ausgetauscht.

Im Waschraum und an anderen Stellen, an denen Handhygiene erforderlich ist, sind Sie weiterhin gefragt, die vorhandene Ausstattung zu überprüfen und für bestmögliche Lösungen zu sorgen.

  1. Ohne Flexibilität geht gar nichts

Mit Reinigungspartnern und Lieferanten mussten Sie während der Pandemie vermutlich Sondervereinbarungen treffen, z.B. zusätzliche Reinigungsrunden arrangieren oder die Reinigungsleistung reduzieren.

Viele Unternehmen planen nun, hybrid zu arbeiten. Damit wird die Besetzung in den Büros flexibler als jemals zuvor, der Bedarf an Material und Services schwankt und muss sich neu einpendeln. Setzen Sie bei der Wahl Ihrer Service-, Reinigungs- oder Entsorgungspartner daher auf Flexibilität, zum Beispiel auf eine bedarfsorientierte Abrechnung.

Denken Sie weiterhin für Unternehmen und Endanwender mit – und stellen Sie die Betriebshygiene so auf, dass Sie und Ihre Organisation auf eine womöglich wechselvolle Zukunft vorbereitet sind. Denn das Thema Betriebshygiene wird uns alle noch lange begleiten.

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Julia Paul
op 18 August, 2021
Sales Manager Sustainable Solutions | Nachhaltigkeit | Business Development

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Vom Home Office zurück ins Büro: Die Herausforderungen für das Facility Management“